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Finck, Werner


Der große Kabarettist Werner Fink
Quelle: Staatsarchiv Hamburg

* 02.05.1902 in Görlitz

† 31.07.1978 in München

 

Werner Paul Walther Finck ist ein deutscher Kabarettist und Schauspieler.

Gründer des Kabaretts "Die Katakombe"

Mit 27 Jahren kommt Werner Finck 1929 nach Berlin, wo er mit Hans Deppe das Kabarett "Die Katakombe" gründet. In amerikanischer Kriegsgefangenschaft gründet er die Zeitschrift "Die Fieberkurve" (für verletzte deutsche Kriegsgefangene) und hat im Lager Auftritte vor Kriegsgefangenen.

Arbeit als Kabarettist

Seit Kriegsende gastiert Finck als Kabarettist auf Vortragsreisen in verschiedenen Städten des In- und Auslandes und ist als Leiter eines eigenen Kabaretts, der Mausefalle, von 1948 bis 1951 in Stuttgart zu Hause. Dort ist er zudem als Herausgeber einer satirischen Wochenschrift tätig. Eine neue Mausefalle wird 1951 vorübergehend in Hamburg gegründet. Dort arbeitet Finck seit Anfang der 1950er Jahre auch als politisch-satirischer Mitarbeiter des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR). Vor und nach dem Zweiten Weltkrieg wirkt Finck in zahlreichen Filmen mit. Er spielt vor allem Nebenrollen mit nur kurzen Auftritten.

 

Am 31. Juli 1978 stirbt Werner Finck im Alter von 76 Jahren in München an den Folgen eines Schenkelhalsbruches.

 

Auszeichnungen:

  • Werner Finck ist ein Stern im "Walk of Fame des Kabaretts" gewidmet.