GeschichteProgrammTechnikRezeption
 

Krebs, Diether


Diether Krebs, Quelle: Staatsarchiv©Fernsehmuseum Hamburg e.V.
Diether Krebs, Quelle: Staatsarchiv©Fernsehmuseum Hamburg e.V.

* 11.08.1947 in Essen

† 05.01.2000 in Hamburg

 

Diether Krebs ist Schauspieler, Kabarettist und Komiker. Bekanntheit erlangt er durch die Fensehserie Ein Herz und eine Seele.

 

Sein Talent

Im Jahr 1947 wird er in Essen geboren. Der Wahl-Hamburger hat das Talent - ob maskiert mit dicker Brille oder großen Hasenzähnen, wie in Sketchup - mit der Komik zu spielen (vgl. netzeitung.de 2007). Seine Kollegin Beatrice Richter, mit der er gemeinsam in Rudis Tagesshow auftritt, sagt über ihn: "Wir haben nie gearbeitet miteinander, wir haben Spaß gehabt" (netzeitung.de 2007)

 

Kultstatus

1970 bekommt er sein erstes Engagement am Stadttheater in Oberhausen. Ende der 1970er beginnt sein Krimi-Debut. Er spielt in der ZDF-Krimi-Serie Soko 5113 mit und löst im Jahr 1977 als jüngster Tatort-Kommissar Fälle (vgl. munzinger.de 2007).

Der Spiegel betitelt ihn als "Parodist potthässlichen Spießer" (wdr.de 2010) und mit dieser Rolle spielt sich Diether Krebs, der als Sozi-Schwiegersohn von Ekel Alfred (in Ein Herz und eine Seele) Kultstatus erlangt, in die Herzen der Zuschauer.

Krebs ging mit der Show Diether Krebs und ungebetene Gäste auf Tournee und zeigt sich zu diesem Zeitpunkunkt enttäuscht vom deutschen Fernsehen. "Wer was werden will, muss sich tief verbeugen und sich dabei prostituieren." (netzeitung.de 2007)

 

Trauriger Verlust eines Genussmenschen

Von seinem Sohn Moritz wird er als "Alleswoller", "Genussmensch" und "Lebemensch" bezeichnet (spiegel.de 2007). Diether Krebs stirbt am 5. Januar 2000 in Hamburg an Lungenkrebs (vgl. munzinger.de 2007).