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Ode, Erik


* 06.09.1910 in Berlin

† 19.07.1983 in Kreuth-Weißach, nahe Tegernsee

 

Erik Ode (eigentlich Fritz Erik Signy Odemar) ist deutscher Regisseur und Schauspieler.

Ein Schauspieler in den Kinderschuhen

Auch seine Mutter Erika Nickau und sein Vater Fritz Odemar sind Schauspieler. Er wächst in Hamburg auf, wo seine Mutter am Altonaer Theater spielt. Sein eigenes Schauspieltalent beweist Ode bereits als Zwölfjähriger, als er in dem Film INRI zusammen mit Henny Porten und Asta Nielsen vor der Kamera steht. Ode absolviert eine Schauspielausbildung und spielt danach zunächst Theater. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitet er in Berlin am Theater Komödie am Kurfürstendamm und tritt in Filmen wie Adam und Eva mit Victor de Kowa an seiner Seite auf. Beim Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR) führt er eine Zeit lang Hörspielregie.

 

Regiedebüt

1948 geht Ode als Oberspielleiter zum amerikanischen Sender RIAS. Um diese Zeit beginnt Ode, der etwa 85 Filmrollen spielt, vor allem als Regisseur zu arbeiten. In den 1950er Jahren führt Ode beim Film nur noch Regie und inszeniert insgesamt 25 große Spielfilme. Herrliche Zeiten ist eine seiner ersten Filminszenierungen, die Komödie Meine beste Freundin eine seiner frühen Bühneninszenierungen.

 

Am 19.07.1983 stirbt Erik Ode in Weißbach am Tegernsee.

Filmographie:

  • Skandal in der Botschaft(1950)
  • Der Kampf der Tertia (1952)
  • Schlagerparade(1953)
  • Der erste Kuß (1954)
  • An jedem Finger zehn (1954)
  • Und abends in die Scala
  • Scala total verrückt
  • Ohne Mutter geht es nicht (1958)
  • Was eine Frau im Frühling träumt (1958)
  • Schlager-Raketen (1960)
  • Heut geh'n wir bummeln