Ein Ausgangstag


Szene "Ein Ausgangstag"
Quelle: Staatsarchiv Hamburg

Datum:

27.01.1957

 

Sendezeit:

20:35 Uhr 

 

Szenenbild:

Ferdinand Bertram

 
Darsteller:

Vater: Helmut Peine

Benny: Eberhard Fechner

Ida: Gudrun Thielemann

Lars: Uwe Friedrichsen

Marie: Ida Ehre

Christian: Reinhold Nietschmann

Meta: Erica Schramm

Verwalter: Udo Wulff

Minna: Lore Schulz

Vera: Hertha Martin

Veras Freund: Peter Frank

Blondine: Ruth Poelzig 

 

Fernsehbearbeitung und Regie:

Wilhelm Semmelroth

 

Handlung: 

Ein Ausgangstag heißt das Schauspiel des dänischen Dramatikers Otto Leck-Fischer, welches sich mit dem Kern der menschlichen Gesellschaft, der Familie, beschäftigt. Fischers Menschen sind Kleinbürger im Alltag einer Großstadt. Nichts scheint ihren gewohnten Trott zu stören, bis plötzlich eine Mutter dagegen revoltiert, "Inventarstück des Hauses" und nur für die anderen da zu sein. Das Stück wird somit zu einer ernsten Anklage gegen unseren naiven Egoismus, der uns dazu verführt, nicht mehr miteinander, sondern gegeneinander zu leben. Durch die Selbstverständlichkeit, dass der andere ja immer für uns da ist, mindert sich die gegenseitige Achtung. Die Gewohnheit wird zum Fluch.