Chronik


1923

Am 23. April erscheint die allererste deutsche Rundfunkzeitschrift mit dem Titel Radio.

1946

Verleger Axel C. Springer (1959) Quelle:Staatsarchiv Hamburg
Quelle:Staatsarchiv Hamburg

Axel Springer beginnt mit dem Abdruck von Manuskripten zu aktuellen Rundfunksendungen in seiner neuen Publikation Nordwestdeutsche Hefte.

Axel Springer erhält die Lizenz für die erste, eigene Programmzeitschrift von der britischen Press Section. Am 11. Dezember erscheint die erste Ausgabe der HÖRZU! in der britischen Besatzungszone.

Der Aufstieg der Hörzu! in der Bundesrepublik hing unteranderem mit den guten Kontakten des jungen Verlegers Axel Cesar Springer zur britischen Besatzungsmacht zusammen. Zeitweise hat die Zeitschrift faktisch das Monopol auf den Abdruck des NWDR-Programms inne gehabt und ist, ganz in der Tradition der frühen Programmpresse, als "offizielle" Programmzeitschrift des NWDR aufgetreten.

Erster Chefredakteur der Hörzu! wird Eduard Rhein.

Die Hörzu! ist zunächst eine reine Rundfunkzeitschrift, erst Anfang der 1950er Jahre wird auch das Programm des neuen Mediums Fernsehen abgedruckt.

1948

Am 10. Oktober erscheint die erste Ausgabe der GONG. Das Hauptverbreitungsgebiet dieser Radioprogrammzeitschrift befindet sich zunächst im süddeutschen Raum, erster Redaktionssitz: Nürnberg.

1949

Das Maskottchen "Mecki". Quelle: Film- und Fernsehmuseum Hamburg e.V.
Quelle:Staatsarchiv Hamburg

Die Sürag erscheint.

 

Der Heinrich-Bauer-Verlag lässt seine Radiozeitschrift der Vorkriegszeit, Funkwacht, als Neue Funkwacht wiederauferstehen (im Jahre 1952 fusioniert diese Zeitschrift mit dem Funkspiegel

 

Die Zeitschrift Funk und Familie wird gegründet.

 

Die Hörzu! führt ihr Maskottchen "Mecki" ein.

 

Erscheinung der Zeitschrift Funk und Familie im Burda-Verlag in Offenburg.

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1952

Der Funkspiegel fusioniert mit seinen Regionalausgaben und und nennt sich Hören und Sehen

Am 9. November wird vom Dortmunder Union-Verlag die Programmzeitschrift Funk Uhr gegründet.

1953

Titelbild "FERNSEHWOCHE" (1961). Quelle: Film- und Fernsehmuseum Hamburg e.V.
Quelle: Film- und Fernsehmuseum Hamburg e.V.

Sürag wird zu Bild+Funk

1957

Die erste Nummer der deutschen Fernsehprogramm-Zeitschrift TV-Fernsehwoche erscheint.

1960

"Hören und Sehen" (1957). Quelle: Film- und Fernsehmuseum Hamburg e.V.
"Hören und Sehen"  (1957). Quelle: Film- und Fernsehmuseum Hamburg e.V.

Am 1. Januar werden Hören und Sehen und Fernseh-Stunde  zusammengelegt.

 

Die Programmzeitschriften der Bundesrepublik Deutschland drucken keine DDR-Programme mehr ab, weil die Presse der DDR sich weigert Fernsehprogramme der BRD zu veröffentlichen.

  

Schalt Ein wird gegründet.

 

"HÖRZU!" erreicht eine Auflage von 4,2 Millionen wöchentlich verkauften Exemplaren und wird von über elf Millionen Menschen gelesen.

1961

Hören und Sehen fusioniert mit der Zeitschrift TV Fernsehwoche und erhält einen Doppeltitel, der noch im grafischen Titelsignet erkennbar ist.

Auflagenzahlen
HÖRZU!360.0000
HÖREN UND SEHEN120.0000
FUNK UHR534.000
TV FERNSEHWOCHE490.000
BILD UND FUNK451.000
GONG420.000

 

Mit der Erstausgabe der RTV wird erstmals ein Zeitungssupplement mit komplettem Fernsehprogramm ins Leben gerufen. Der Verlag Photo-Porst sorgt damit für eine Stagnation des Auflagenaufschwungs etlicher Programmzeitschriften. RTV erreicht nach kurzer Zeit eine Auflage von über 1 Million.

1962

Hören und Sehen und die TV Fernsehwoche fusionieren zu TV-Hören und Sehen/ Bildschirm 

Telestar wird gegründet.

 

Fernsehtag wird gegründet.

1965

"Bildschirm" (1960) Quelle: Film- und Fernsehmuseum Hamburg e.V.
"Bildschirm"  (1960) Quelle: Film- und Fernsehmuseum Hamburg e.V.

Die seit 1954 erscheinende Programmzeitschrift Funk und Familie fusioniert bzw. wird zu Programm. Der Jahreszeiten-Verlag zieht sich damit aus dem Programmzeitschriften-Markt zurück.

 

Hans Bluhm löst Eduard Rhein als Chefredakteur der Hörzu! ab.