Video zu "TV Hören und Sehen"

TV HÖREN UND SEHEN


Titelbild "HÖREN UND SEHEN" (1956) Quelle: Film- und Fernsehmuseum Hamburg e.V.
Quelle: Film- und Fernsehmuseum Hamburg e.V.
Titelbild "HÖREN UND SEHEN" (1958) Quelle: Film- und Fernsehmuseum Hamburg e.V.

Die Gründung

Im Jahre 1926 gründet Heinrich Bauer die Radiozeitschrift Rundfunk-Kritik, die 1929 in "FUNK-WACHT" unbenannt wird, und innerhalb weniger Jahre die damals durchaus beachtliche Auflage von 500.000 Exemplaren erreicht. Im Kriegsjahr 1941/42 muss sie, wie viele andere Zeitschriften, ihr Erscheinen wegen Papiermangels einstellen. Erst 1949 erscheint sie wieder als (Neue Funkwacht) (in einigen Regionen unter anderen Titeln wie Westfunk, Südwestwoche, Südfink, Hessenfunk, Bayernfunk und Südwest-Post).

 

Die Fusion

Mit der Einführung des Fernsehens 1952/53 fusioniert der Funkspiegel mit seinen Regionalausgaben und ändert den Titel in Hören und Sehen. Am 1. Januar 1960 wird Hören und Sehen mit der ebenfalls vom Heinrich-Bauer-Verlag herausgegebenen Rundfunk- und Fernsehzeitschrift Fernsehstunde zusammengelegt. Damit beginnt die erste geplante und konsequent durchgeführte Konzentrationsaktion im Bereich Rundfunk- und Fernsehzeitschriften. Nur ein dreiviertel Jahr später wird vom Herget-Verlag die FUNK- UND FERNSEH-ILLUSTRIERTE übernommen und fusioniert ebenfalls mit Hören und Sehen. Die ebenfalls vom Herget- Verlag 1960 gekaufte Fernsehillustrierte BILDSCHIRM wird mit der im März 1961 vom Kurt-Müller-Verlag erworbene TV Fernsehwoche zusammengelegt. Anfang 1962 werden dann schließlich die beiden großen verlagseigenen Objekte Hören und Sehen und die TV Fernsehwoche zu TV Hören und Sehen Bildschirm vereinigt.

 

Billige Programmzeitschriften

Im Herbst 1969 beschließt der Heinrich-Bauer-Verlag, mit einer eigenen Zeitschrift in die Konkurrenz zur billigen Springer-Programmzeitschrift FUNK UHR zu treten. Dazu trennt man wieder die FERNSEHWOCHE wieder von TV Hören und Sehen/ Bildschirm und bringt sie mit 250.000 Exemplaren und einem für die Bundesrepublik Deutschland völlig neuartigen Programmschema wieder auf dem Markt. Diese setzt sich allerdings beim deutschen Zeitschriften-Leser nicht durch, die Fernsehwoche wird erst nach Rückkehr zum traditionellen Programmschema ein Erfolg. TV Hören und Sehen/Bildschirm erscheint ab 1970 nur noch unter dem endgültigen Titel TV Hören und Sehen. Die Programmzeitschrift hat sich bis heute auf dem Markt behaupten können, sogar gegen "verlagsinterne Konkurrenz" wie die 14-täglich erscheinende Programmzeitschrift TV Movie.