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Kabel


Entstehung des Kabelfernsehens

Die ersten Schritte zum heutigen Kabelfernsehen werden bereits Mitte der 1930er Jahre gemacht. Die Deutsche Reichspost richtet 1934 in Berlin eine hochfrequente Drahtfunk-Versuchsanlage ein, welche bevölkerungsreiche Gebiete mit Hörfunk versorgen soll. Im selben Jahr wird mit Untersuchungen begonnen, welche die Verbreitung von "Fernseh-Drahtfunk" auf Basis der Nutzung des öffentlichen Fernsprechnetzes ermöglichen soll.

 

Das Fernsehen kommt nach Hamburg

1935 wird von der Post das erste koaxiale Breitbandkabel zwischen Berlin und Leipzig gelegt, welches 1937 bis Nürnberg verlängert wird. Zeitgleich beginnt die Auslegung des "Breitbandkabels 503" zwischen Berlin und Hamburg, welches dann später wieder von der russischen Besatzungsmacht gekappt wird. Das Kabel kann gleichzeitig 200 Ferngespräche und ein Fernsehprogramm übertragen.

 

Am 20. Dezember 1938 wird die Versorgung Hamburgs mit dem Programm des Berliner Paul-Nipkow-Senders von dem Reichspostministerium genehmigt. Das Programm ist in Hamburg nur an öffentlichen Fernsehempfangsstellen zugänglich, darunter auch einige wenige Post- und Fernsprechämter.