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Hamburg als Wiege des Fernsehens nach dem Krieg


Quelle: Conti-Press-Archiv
Erste Kamera-Aufnahmen aus dem Bunker

Als der Verwaltungsrat des NWDR im August 1948 beschließt, einen Fernseh-Versuchsbetrieb aufzunehmen, ist der Startschuss für das Nachkriegsfernsehen gefallen. Hamburg wird zum Zentrum des Fernsehens in der Bundesrepublik Deutschland.

 

Das NWDR-Versuchsfernsehen hat zunächst nur 20 Mitarbeiter und ist, in dem heute nicht mehr existenten kleinen Bunker, auf dem Heiligengeistfeld untergebracht und später im großen Bunker an der Feldstraße. Hier wird auch am 1. Juli 1950 das erste Testbild nach Kriegsende gesendet und schon im selben Jahr ein ein regelmäßiges Programm eingeführt, welches der Nordwestdeutsche Rundfunk (NWDR) an drei Tagen die Woche ausstrahlt.

 

Der „zweite“ Start nach dem Krieg ist improvisiert, dennoch kann man heute noch lesen: „Ideenreich, politisch und künstlerisch gekonnt“. Jedenfalls wird das Gebotene von den wenigen Zuschauern damals dankbar aufgenommen.