FUNK UHR


Titelbild "FUNK UHR" (1953) Quelle: Film- und Fernsehmuseum Hamburg e.V.
Quelle: Film- und Fernsehmuseum Hamburg e.V.
Titelbild "FUNK UHR" 34. Auflage Quelle: Film- und Fernsehmuseum Hamburg e.V.
Titelbild "FUNK UHR" 38. Auflage aus dem Jahr 1953 Quelle: Film- und Fernsehmuseum Hamburg e.V.

Für Frauen und Familien

 

Am 9. November 1952 gründet der Union-Verlag, mit Sitz in Dortmund, eine  ursprünglich als Illustrierte Funk-Zeitung konzipierte Programmzeitschrift namens Funk Uhr.  Die neue Zeitschrift ist vor allem für Frauen und Familien gedacht, um laut Eigenwerbung "Orientierung im Medienalltag" zu geben. 1966 steht die Zeitschrift trotz einer Auflage von knapp 600.000 Exemplaren kurz vor der Einstellung, da sich das Blatt durch einen Einbruch des Anzeigengeschäftes nicht mehr zu rentieren scheint.

 

Kauf durch Springer

 

1967 kommt im letzten Moment die Rettung: Der Konkurrenz-Verlag von Axel Springer kauft den Titel auf. Springer sieht zunächst einmal vor, die Zeitschrift als Billigpreis-Alternative zur Konkurrenz der FERNSEHWOCHE des Heinrich-Bauer-Verlags zu etablieren. Beide Blätter, Funk Uhr ebenso wie Fernsehwoche, sind wesentlich preiswerter als die anderen großen Programmillustrierten der 1960er und 1970er Jahre (HÖRZU, BILD+FUNK, GONG und TV HÖREN UND SEHEN). [Erst Ende der 1970er Jahre bzw. Anfang der 1980er Jahre erscheinen noch günstigere Programmblätter (Auf einen Blick und Die Zwei) auf dem Markt.] Die Funk Uhr hat 2002 ihr 50 Jähriges Jubiläum gefeiert - und ist bis heute eine der größten Programmzeitschriften.