Kameratechnik


Kamera der Fernseh GmbH. Quelle: NWDR Rolle
Kamera der Fernseh GmbH. Quelle: NWDR Rolle

Die ersten Kameras - wie haben sie eigentlich genau funktioniert? Eine kurze Zusammenfassung zur Funktion und Technik.

 

Die ersten elektronischen Fernsehkameras haben ein Superikonoskop als Bildaufnahmeröhre. Durch ein Objektiv und die Frontscheibe des dicken Röhrenhalses fällt Licht auf eine Speicherplatte, welche die Helligkeit als elektrische Ladung kurzzeitig speichert. Das Ladungsbild kann mit einem Elektronenstrahl in einem elektromagnetischen Ablenksystem über dem dünnen Röhrenhals abgetastet werden.

 

Der Vorsatz Super bei Ikonoskopen und Ortikons beschreibt eine Besonderheit der Ladungsplatte. Diese ist rasterförmig in winzig kleine voneinander isolierte Kondensatoren unterteilt. Das bewirkt eine bessere Bildqualität.

Das Superorthikon

Eine Probeaufnahme (Quelle: NWDR Rolle)
Eine Probeaufnahme (Quelle: NWDR Rolle)

Bald löst das Superorthikon das Superikonoskop ab. Die Kamera wird dadurch nicht nur leichter (und tragbarer), sondern hat auch eine etwa 25-fach höhere Lichtempfindlichkeit als das Superikonoskop.

 

Orthikon-Bildaufnahmeröhren haben ähnlich wie die Endikons eine dünne Halbleiterplatte hinter dem Eintrittsfenster. Die Stellen, die belichtet werden, speichern eine elektrische Ladung. Ein zeilenförmig abtastender Elektronenstrahl, der magnetisch abgelenkt wird, schlägt aus den geladenen Stellen der Platte Sekundärelektronen heraus. Dieser Strom wird in einem Sekundärelektronenvervielfacher erst verstärkt und dann abgegeben.

 

Für weitere Informationen schauen sie sich folgenden Link an:

http://www.filmmuseum-hamburg.de/fernsehtechnik.html